Kurze Geschichte des Heimkinos


Sagen wir, die Geschichte des Heimkinos beginnt im Jahr

1839 in Frankreich mit der Glasplatten- Daguerreotypie, erfunden vom französischen Kunstmaler Louis Daguerre. Die Erfindung wurde als so wichtig eingestuft, dass der Französische Staat gegen eine Leibrente das Patent aller Welt kostenlos zur Verfügung stellte.
Auf Tonaufzeichnung musste man aber noch 38 Jahre warten.

1877
stellt A. Edison seinen Phonograph vor.

1878 lernten die Bilder durch Serienfotografie laufen.

1884 stellt George Eastman den 120 Film vor, einen 61mm breiten Rollfilm für die Formate 4x6, 6x6 und 6x9 cm,

1888 erfindet Emil(e) Berliner in USA die Schallplatte und das Gramophon,

1895 zeigen die Gebrüder Lumière im "Grand Café" in Paris/Frankreich ihre ersten Stummfilme: der Kinofilm war geboren,

1906
erfindet Lee De Forest die Trioden-Verstärkerröhre. Dynamische Lautsprecher waren bereits seit 1877 in der Telefonie eingesetzt worden, aber erst mit Verstärkern konnten sie in den Dreissiger Jahren so verbessert werden,  dass sie breitere Verwendung fanden.

1922
begann im Alhambra-Kino in Berlin der Erfolg des Tonfilms mit einer Tonspur auf dem Film "Der Brandstifter" synchronisiert von Hans Vogt.

Vieles hat sich seitdem verändert und verbessert:  Tonband, Fernsehen, Video, CD, DVD und Computer kamen in die Wohnzimmer, Verstärker wurden billig und der Stromverbrauch sank, Geräte wurden kleiner und tragbar.

Einzig gute Basswiedergabe ist immer schwierig geblieben und daher teuer gewesen, weil man akustische Basswellen nicht verkleinern kann. Deshalb mussten die meisten Menschen darauf verzichten.
Erst jetzt wurde eine zimmertaugliche Lösung für das Problem gefunden - und darum geht es hier auf dieser Webseite.




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Louis Daguerre








A. Edison








Lee De Forest



Evolution der Tonwiedergabe

Hörner waren obligatorisch bei wenig Leistung

Ende 1929 waren Röhrenverstärker und brauchbare Schwingspulen- lautsprecher bereits verbreitet. Um die geringe Vertärkerleistung von weniger als 1 Watt optimal zu nutzen, wurden zur Erhöhung der Lautstärke stets Hörner verwendet. Große Hörner mit hoher Effizienz konnten ein ganzes Kino mit Klang füllen, wenn genügend Platz für sie zur Verfügung steht. Erste 3-Wege-Systeme für hohe, mittlere und tiefe Frequenzen entstanden bereits 1931.

 

Schwingspulenlautsprecher blieben grundsätzlich gleich

Lediglich Schwingspulenlautsprecher blieben im Prinzip gleich und die Wiedergabe von tiefen Bässen zu Hause konnte mit immer kleineren elektronischen Geräten nicht mithalten, im Gegenteil, obwohl Basstöne die niedrigste Energie haben, wurde Ihre Erzeugung immer ineffizienter und kommerzielle Subwoofer verbrauchen jetzt mehr Energie als je zuvor, bis zu 10.000 Mal mehr!

Ein Lautsprecher sollte alle Frequenzen möglichst gleichmäßig wiedergeben und keine Töne bevorzugen, unterdrücken, verzerren oder gar Neue erzeugen, da sonst keine orginalgetreue Wiedergabe möglich ist.

Hörner sind sehr effizient, Basshörner aber sehr groß

Schon vor Einsatz von Lautsprechern wurden Hörner verwendet. Die Lautsprechermembran pumpt dabei Luft hin und her durch den Hornhals. Dadurch bewegt sich die Energie bis zur Mündung am Ende, dem Hornmund. Die Luftbewegung wandelt sich dabei allmählich in eine Schwingung von Druck und Geschwindigkeit und tritt an der Mündung in die Umgebung aus. Dagegen kann die Luft auf der Rückseite der Membran in alle Richtungen mit geringem Widerstand entweichen, die Geschwindigkeit verpufft, es wird kein Druck aufgebaut und deshalb kaum Bass abgestrahlt.
Je tiefer der Bass, desto größer wird das nötige Horn: Länge mindestens 1/4-, Mundumfang eine ganze Wellenlänge. Basswellen unter 34 Hz sind länger als 10m und erreichen 20m bei 17Hz. Strahlt ein Lautspecher aus einer Ecke, kommt man bei gleicher Hornlänge mit 1/3 des Mundumfangs aus.

Geschlossene Boxen machen tiefem Bass den Garaus

Das führte zu einem Dilemma, denn die Verbraucher wollten immer kleinere Lautsprecher, Hörner können aber nicht ohne erhebliche Qualitätseinbußen verkleinert werden. Das begünstigte die Einführung des direkten Strahlungsmodus, in dem Lautsprecher ohne ein Horn bis zu ihrer Resonanzfrequenz herab arbeiten können. Das funktioniert ganz gut für mittlere und hohe Frequenzen, aber für Bass waren die verfügbaren Membranflächen der Lautsprecher im Vergleich zu den Wellenlängen viel zu klein und zudem musste ein akustischer Kurzschluss zwischen beiden Seiten verhindert werden, was durch eine entspechend große Schallwand erreicht werden konnte. Diese konnte noch zu einem offenen "U" gebogen oder sogar zu einer noch kleineren Box geschlossen werden, je kleiner desto billiger. Im Gegenzug wurde die Abstrahlung tiefer Bässe völlig ineffizient, praktisch sogar unterbunden, aber da zu dieser Zeit noch nicht viel Bass aufgezeichnet wurde, bemerkten es die Käufer kaum.

Lange Zeit ein gut gehütetes Geheimnis

Auf diese Weise entwickelten sich geschlossene Boxen zum dominierenden Gehäusetyp. Die deutsche HiFi-Norm von 1966 kürte deshalb 40Hz als niedrigste Frequenz und wird bis heute oft von Verkäufern hochgelobt und gepriesen, um den Kunden zu beeindrucken und ihn glauben zu machen, es handle sich um herausragende Qualität. Dabei wird verschwiegen, dass der tiefste Ton eines Konzertflügels 26Hz, das linke Pedal einer Orgel 16Hz oder sogar tiefer ist und moderne Musik- und Videoaufnahmen noch mehr bieten, so dass weit mehr als eine Oktave Tiefbass-Noten nicht zu hören sind. Schade, sind es doch genau diese Töne, die uns erschauern lassen und Musik oft so mitreissend machen.

Viel Verstärkerleistung für wenig Bass

Die Energie einer Welle steigt mit dem Quadrat der Frequenz. Demnach haben Basswellen die geringste Energie selbst bei etwas höheren Amplituden. Nichtsdestotrotz erhöhen Ingenieure immer noch die Verstärkerleistung und den Membranhub, um ein wenig mehr Bass aus geschlossenen Boxen zu bekommen. Dabei erzeugt die verdrängte Luft innerhalb der Box Federkräfte, die überwunden werden müssen, aber nicht zum Klangvolumen beitragen und die gesamte innerhalb der Box abgestrahlte Energie ist verloren. Jeder Versuch, etwas davon zu verwenden, bedingt eine Phasenumkehr, die nur durch Resonanz zu erzielen ist und starke Qualitätsverluste mit sich bringt. Die zur Umgebung abstrahlende Seite der Membram befindet sich - wie gesagt - in freier Luft und als Folge dessen wird nur sehr wenig Basswellenenergie abgestrahlt: bei 40 Hz kann ein guter 12-Zoll-Lautsprecher aus einem großen Gehäuse (>200 Liter) weniger als 0,35% der gelieferten Verstärkerleistung als Schallwellen abstrahlen, während 99,65% in Wärme und eventuell Verzerrungen umgewandelt werden, bei 16Hz sinkt die Effizienz auf nur noch 0.01% im günstisten Fall.

Ein lautes Orchester erzeugt etwa 1W Schall, eine grosse Trommel Spitzen von 10W.  Damit besagter 12-Zoll-Lautsprecher 1W (ein Watt) Tiefstbass erzeugt, muss man ihn mit 10 Kilowatt Verstärkerleistung füttern.

Es geht auch anders

Im Grundes sind sich alle Audio-Ingenieure einig, dass gute Basswiedergabe nur unter Einbeziehung des Raumes in die Schallabstrahlung zu erreichen ist, nur auf die Frage nach dem 'Wie' fehlte bislang eine zündende Idee.

Jet-Bass ist ein neuer Horntyp, speziell für tiefe Bässe entwickelt, z. B. mit einem Gehäusevolumen von ca. 60 Litern, und einem 10"-Lautsprecher, der mit einem gewöhnlichen 30 bis 60 Watt Verstärker mehr unverzerrten, reinen Bass liefern kann, als man in einem Wohnzimmer auf Dauer ohne Hörschaden verträgt. Jet-Bass hat keine 'Cut-off-Frequenz' und kann bis unter die Hörgrenze abstrahlen. Sie werden Töne entdecken, die sie noch nie aus normalen Lautsprechern gehört haben und vielleicht gar nicht wussten, das es sie auf der CD gibt.

Wer meint das ist "unmöglich" sagt nur, dass er nicht weiss wie es geht, ist aber in bester Gesellschaft, denn nach 100 Jahren erfolgloser Suche können sich selbst Fachleute kaum vorstellen, dass
eine so perfekte Lösung doch noch gefunden wurde und dabei so verblüffend einfach ist.
Damit Sie es auch wissen, zeige ich Ihnen ...
 

wie Jet-Bass funktioniert,
die neue Referenz für akkuraten Bass zuhause














1929, 32Hz - Horn
Western Electric












1938, PHILCO












1946, Klipsch-Horn
Flaggschiff Produkt












http://privat.bahnhof.se/wb285228/radio/eng/index.html
1956, Philips
"Philetta" 1.5W











https://www.bang-olufsen.com/en/collection/speakers/beolab-90
2017, B&O
8,200 Watt je












2018, Jet-Bass
40 Watt je











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